Am 23.06.2017 wurde der Technische Zug des THW Osterode am Harz zu einer Explosion in der 100 km entfernte Eschwege alamiert.
Am Nachmittag verlegte der OV Osterode mit dem Zugtrupp, der Bergung I sowie der Bergung II  mit 16 Einsatzkräften nach Eschwege.
Die Fahrt erfolgte im geschlossen Verband. Vor Ort wurde sich ein erster Eindruck über die Lage gemacht und die Unterkunft auf dem Gelände der Bundespolizei bezogen. Der eigentliche Einsatz für den Ortsverband Osterode am Harz erfolgte am Samstag Morgen.

Die Ausgangslage war ein schwer beschädigtes Gebäude mit 3 vermissten Personen.
Bei dem Gebäude handelte es sich um ein mehrstöckiges Objekt.

Die Einsatzführung wurde durch den Zugtrupp übernommen, der die Koordination der Aufgaben für die einzelnen Einheiten übernahm. Die Lage erforderte die Erkundung im Gebäude unter Atemschutz in einigen Bereichen.

Durch die angenommene Beschädigung des Gebäudes wurde das Gebäude durch aussteifen und abstützen für den Einsatz gesichert. Die Helferinnen und Helfer konnten die vermissten Personen finden und die “Verletzten” wurden mittels Leiterhebel und Schiefer Ebene gerettet.

Unterstützung in der Logistik erhielten die Einsatzkräfte durch den OV-Stab.

Ein grosser Dank gilt dem Aus- und Fortbildungzentrum der Bundespolizei Eschwege die mit der Bereitstellung des Übungsgeländes und der Möglichkeit zum Schlafen in der Nähe des Geländes. Die Möglichkeiten in der Kaserne der Bundespolizei übernachten zu können hat aufgrund der Lage und Beschaffenheit des Übungsgeländes zum Erfolg der Übung beigetragen. Nach der Übung konnten sich die Helferinnen und Helfer in einem kameradschaftlichen Teil austauschen und den Heimweg am nächsten Tag antreten.

Eingesetzte Fahrzeug: MTW Zugtruppe, GKW I sowie MzKW

 

Bilder: Mathias Paul, THW

Text: Stefan Riemke, THW

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