Osterode. Mehrere Explosionen im Kieswerk, 3 verschüttete Personen lautete die Meldung an die Einsatzkräfte vom Technischen Hilfswerk (THW) Osterode am Harz. Ausgelöst über Melder machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg zum Sammelplatz Herzberg. Von dort ging es mit den restlichen Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr zur Kiesgrube. Mehrere Aufgaben warteten auf die Einsatzkräfte vom Fachzug 3 der Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) und dem THW Osterode bei dieser Übung. Neben dem Auffinden von Personen war das Bewegen von Lasten eine weitere notwendige Aufgabe zur Rettung der Verschütteten.

Schweres Gerät war nötig um die 3 Verschütteten zu retten. Motortrennschleifer, Hydraulischer Rettungssatz, Rüstholz, Brechstange und die Seilwinden vom Gerätekraftwagen (GKW) und vom Rüstwagen wurden u.a. benutzt um Zugang zu den Verschütteten zu erlangen. Die Einsatzkräfte arbeiteten die Aufgaben routiniert ab und benutzten am Ende die Trage um die Geretteten zu transportieren.

Mehrere Übungsbeobachter sowie die Bereitschaftsführung und der Abschnittsleiter des Bereichsabschnittes Nord waren vor Ort und werteten die Übung aus. Am Ende konnte ein positives Fazit gezogen werden und die Erfahrungen aus der Übung wird in die nächsten Ausbildungen zu dem Thema einfließen.

Eingesetzte Kräfte THW

  • Einsatzkräfte THW 0/2/6 = 8
  • Bereitschaftsführung KFB Göttingen Nord
  • Abschnittsleiter BA Nord
  • Übungsbeobachter (THW)

Eingesetzte Fahrzeuge THW

  • Gerätekraftwagen (GKW) I

Text: Stefan Riemke, THW
Bilder: Div. Einsatzkräfte, THW

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